Tag 1 Tagesschicht
10105 Wörter
Das war ein langer Tag, doch ich habe mein Pensum erreicht. Und so langsam klären sich die Fragen, die ich unten aufgeführt hatte. Ich weiß zwar noch nicht, wie das Zeitportal funktioniert, aber es braucht viel Platz.
Außerdem ist mir heute ein süßes, kleines Plot-Häschen zugelaufen. Nennen wir es … Karl-Heinz. Karl-Heinz ist ein wirklich guter Romananfang, der nur leider a) überhaupt nichts mit meinem NaNo-Projekt zu tun hat und b) eben nur ein Anfang ist, keine Mitte, kein Ende, nichts. Aber Karl-Heinz ist ja noch klein, deshalb suche ich ihm jetzt einen netten Käfig, fütter ihn regelmäßig und schaue dann im Dezember mal nach, ob er schon ausgewachsen ist.
Hier noch ein nettes Zitat aus der heutigen Produktion:
„Warum kann ich nicht einfach sterben? Wirst du mich töten? Ich möchte in deinen Armen sterben.“ [...]
„Ich werde dich nicht töten. Warum sollte ich etwas Derartiges tun? Ich liebe dich. Ich habe dich auserwählt. Warum willst du sterben?“
„Weil er ein psychisches Wrack ist“, sagte plötzlich Candamir hinter ihm. „Er war über Monate von einem Dämon besessen, das bringt ihn jetzt auf komische Gedanken.“